Fossilien als Lebensinhalt -
Bergung, Präparation und Bestimmung


Das Sammeln von Versteinerungen ist in keiner anderen Landschaft Deutschlands so ausgeprägt wie in Schwaben und Franken. Diesem Umstand verdanken diese Regionen, dass sie zur Heimat bedeutender Sammlungen und Museen geworden sind. Bekannte Namen der Geologie und Paläontologie verbinden sich untrennbar mit dem süd- und südwestdeutschen Raum.
Wer hier das Licht der Welt erblickt, wird sozusagen in einen an Fossilien und Legenden reichen Untergrund hinein geboren. Egal ob Bauer, Steinbrucharbeiter oder Wanderer, fast jeder kann die versteinerten Spuren ehemaligen Lebens finden.



Ammonit Bsp

Widderhörner (Arietites, Aries = Widder)
Unterer Lias, Stuttgart Vaihingen





In den vergangenen 200 Jahren übernahmen zumeist Schulmeister, Landvermesser oder Pfarrer die systematische und akribische Aufsammlung von Fossilien. Privatgelehrte und Heimatforscher begründeten den Ruf Süd- und Südwestdeutschlands als Heimat des Fossiliensammelns.
In dieser Tradition verstehe ich mich. Geboren 1952 sammle ich seit frühester Kindheit Versteinerungen, vorzugsweise Ammoniten aus der Jurazeit, die zwischenzeitlich ein ganzes Haus füllen. Riesige, bis zu einem Meter messende Ammoniten aus dem unteren Schwarzen Jura beinhalten meine Privatsammlung ebenso wie nur einige Millimeter kleine Winzlinge aus den späten Schichten des Weißjura.

Als Sammler bin ich ein echter Systematiker: Bergung, Präparation und Bestimmung aller Exponate sind mein Lebensinhalt. Neben den Ammoniten finden sich auch Funde aus den Plattenkalken, Korallen, Muscheln und Schnecken wie auch verschiedene Fische, Seelilien und Fischsaurier in meiner Sammlung.

Besichtigungen sind nach vorheriger telefonischer Absprache unter 0 70 44 / 3 20 33 möglich.


Auf der Homepage der Community von und für Fossiliensammler www.steinkern.de sind bisher zwei Artikel über meine Privatsammlung veröffentlicht: